Alpträume

Lord George E S M H Carnarvon alpträumt von Walburga

*mutmaßlich um 710 im südenglischen Wessex;

mutmaßlich am 25.02. 779 , im Kloster Heidenheim

Walburga gilt als die Tochter des westsächsischen christlichen Königs im angelsächsischen Reich Richard von Essex und wird von den meisten Quellen als eine Nichte des heiligen Bonifatius angesehen.

Die Fahrt über den Ärmelkanal nach Antwerpen verlief stürmisch und das Schiff geriet in Seenot. Der Legende nach soll Walburga die ganze Zeit im Gebet kniend an Deck verbracht haben, bis das Schiff heil in den Hafen von Antwerpen einlief.

Daher gilt sie bis heute als Schutzpatronin der Seeleute und Schutzheilige gegen Sturm.

Richard der Sachse, Richard der König, Richard von England, Richard von Lucca, Richard von Schwaben oder Richard der Pilger wird seit dem 12. Jahrhundert als Heiliger verehrt. In dieser Zeit wird ein in Lucca bestatteter angelsächsischer Pilger mit Namen Richard in Verbindung gebracht mit dem 720 dort verstorbenen, namenlosen Vater der Heiligen Wunibald, Willibald und Walburga. Alle vier sind Bistumsheilige der Diözese Eichstätt. Daraus entwickelt sich die Legende, dass dieser Richard in den frühen Jahren des 8. Jahrhunderts westsächsischer König in Wessex gewesen sein soll. Er wird traditionell als Schwager des Wynfreth angesehen, der 719 von Papst Gregor II. den Namen Bonifatius erhielt und der als Apostel der Deutschen Germanien missionierte. Einer Legende nach wurden seine Besitztümer enteignet, da er sich weigerte zurückzutreten. Seine Gemahlin unbekannten Namens wird seit dem Spätmittelalter als heilige Wuna (oder Wina) verehrt.

 

Eine Windbüchse ist eine Druckluftwaffe, die schon im 17. Jahrhundert zu Jagd-, Übungs- und Kriegszwecken entwickelt wurde.

Die in mehreren Quellen überlieferte Geräuschlosigkeit der Windbüchsen muss allerdings relativiert werden. Auch Windbüchsen erzeugen einen objektiv hörbaren Mündungsknall, wenn das Geschoss aus dem Lauf austritt und die unter einem bestimmten Restdruck stehende Luft expandiert. Der Knall liegt jedoch deutlich unter dem, der beim Schuss mit einer Feuerwaffe auftritt. Von Vorteil gegenüber den Feuerwaffen ist auch das Fehlen jeglicher Rauchentwicklung und eines Mündungsblitzes. Die Waffe ist im weitesten Sinne vergleichbar mit einem regulären modernen Luftgewehr.

Der Schütze baute mit einer meist externen Pumpe in einem an der Waffe befindlichen, demontierbaren Kolben (oder einer druckfesten Kugel) Druck auf, der dann für wenige Schüsse ausreichte. Die ersten Schüsse trafen so zuverlässig auf bis zu 150 Meter, bei den nachfolgenden reduzierte sich die Reichweite um die Hälfte oder mehr. Auch die Schüsse mit reduzierter Reichweite konnten dabei aber noch tödlich sein.

Ein Tiroler, Bartholomeus Girandoni verbesserte um 1780 das Prinzip, indem er für die Konstruktion der Waffe gezogene Läufe und Röhrenmagazine mit 20 Schuss im Kaliber 11,75 Millimeter (0,463 Zoll) verwendete. Die Kugeln wurden durch einen einfachen Schiebemechanismus aus den Röhren in die Waffe geladen. Die Girandoni-Waffe musste mit ca. 150 Pumpstößen gefüllt werden und lieferte dann Druckluft für die 20 Schuss im Magazin.

 

Das „Kitab Al Azif “, Buch vom Summen

(Kitab = Buch; Al = der, die, das …; Azif = Summen), geschrieben vom „verrückten Araber“ Abdul Alhazred, später wurde es übersetzt und „Necronomicon“ genannt. Aufgrund seines äußerst gefährlichen Inhalts wurden die meisten Exemplare zerstört. Die übrigen Exemplare sind meistens unvollständige griechische, etruskische oder lateinische Uebersetzungen.

 

Die Morde in Whitechapel